Werk.Stadt.Laden in Dresden Löbtau sucht eure Hilfe!

Geherzt, Gesendet, Bestätigt
Auf ein Herz drücken, einen Code eingeben und das Ganze per Mail bestätigen. Nicht ein Mal eine Minute dauert das. Kann man damit etwas Gutes bewirken? Soll das wirklich so einfach sein? Muss es nicht immer kompliziert sein, wie sich so manche Musiker gedankenschwer fragen? Doch, es kann so einfach sein! Einfach abstimmen und dafür sorgen, dass ein paar nette Jungs und Mädels in Dresden nicht frieren müssen. Aber wie?
Bei der Berliner Sparkasse hat man sich anscheinend Gedanken gemacht, was man denn zum Fest der Liebe bewirken könnte. Irgendwer hatte dann die gar nicht so schlechte Idee, im Internet eine Webseite einzurichten, auf der jede Person seinen eigenen Wunsch einstellen kann. Am Ende lässt man die Webgemeinde abstimmen und die fünf Einsendungen mit den meisten Stimmen bekommen einen mehr oder weniger großen Geldbetrag, um sich den eigenen Traum zu erfüllen.
Im Grunde geht es auch bei der „Wunsch“-Aktion um positive Berichterstattung, Imagepflege und Markenstärkung. Die Sparkasse ist sicher daran gelegen, die eigenen Produkte vorzustellen und den einen oder anderen Kunden zu gewinnen, der eben nicht auf einen der vorderen Plätze landen konnte. Das kann man gut finden oder nicht, aber die Veranstalter beweisen hier Mut. Mut dazu auf die Weisheit der Masse zu vertrauen und nicht schon vorab die geförderten Projekte auszuwählen. So kommt es auch, dass im Augenblick der „Kältebus“, eine gemeinnützige Institution in Berlin, zum Schutz von Obdachlosen in der Winterzeit, mit Abstand auf dem ersten Platz liegt.
Was hat das Ganze nun mit den Leuten aus Dresden zutun? Die haben auch Probleme mit dem Winter, zwar nicht so schlimm wie die Leute die den Kältebus nötig haben, aber für ihre Arbeit brauchen sie einen Ofen und Heizmittel, damit es in den Räumen des Vereins im Winter nicht kalt wird. In Dresden Löbtau heizt man zum großen Teil noch mit Kohleöfen, so auch in den Vereinsräumen, die für Vorträge, Veranstaltungen und Konzerte genutzt werden. Größtes Problem sind die Anforderungen, die ein Heizelement erfüllen muss, denn es muss eine Mindestheizleistung erreicht werden, damit giftige Dämpfe im Schornstein abziehen können. Bei zu geringer Leistung stellt sich nicht der nötige „Kamineffekt“ ein, der dafür sorgt, dass die Abgase abgesaugt werden. Entsprechend große und leistungsstarke Öfen kosten mehrere Tausend Euro und sind für einen Verein, der sich durch Eigenmittel gerade so über Wasser hält, unmöglich finanzierbar.
Deshalb seid Ihr gefragt! Wenn ihr mithelfen wollt, die Stadtteilarbeit in Löbtau auch im Winter zu ermöglichen, dann stimmt unbedingt für den Werk.Stadt.Laden ab. Es sind nur noch 100 Stimmen nötig, dann ist schon einer der Top 5 Plätze erreicht. Also: Jede Stimme zählt!

Ps.: Die Leute vom Werk.Stadt.Laden finden die Aktion mit Kältebus super und deshalb strebt man den ersten Platz gar nicht an, zumal der auch mit mehreren Tausend Stimmen uneinholbar in Führung liegt.

Text: Mitarbeiter des Werk.Stadt.Laden

Schaut also vorbei unter:

https://wunsch.berliner-sparkasse.de/wunsch/362

-> und nicht vergessen die Bestätigungsmail auch abzurufen und anzuklicken.

Mehr Infos zum Projekt unter:

Gallerie:
https://www.wuala.com/Werk.Stadt.Laden/Bildarchiv/?key=WIbqcYClusn0

Vereinshompage:
http://werkstadtladen.weissgrau.de/einblick/